Allgemeine Geschäftsbedingungen
für Behandlungen, Behandlungspakete, Programme und Gutscheine von Abnehmen im Liegen Hamburg
Stand: 15. Oktober 2026
1. Anbieterin und Geltungsbereich
Anbieterin und Vertragspartnerin ist:
Cilem Knauf
Abnehmen im Liegen Hamburg
Alsterdorfer Straße 77
22299 Hamburg
Telefon: +49 151 61597096
Nachfolgend „Anbieterin“ genannt.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Behandlungen, Behandlungspakete, begleitete Programme und Gutscheine, die über die Website, zugehörige Angebots- und Buchungsseiten, einen Funnel oder unmittelbar im Studio geschlossen werden. Bei Verträgen im Studio gelten diese AGB, sofern sie wirksam in den Vertrag einbezogen wurden.
Die Angebote richten sich an Verbraucherinnen und Verbraucher. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Leistungen und Leistungsumfang
Die Anbieterin bietet insbesondere folgende Leistungen an:
- Bodyforming-Behandlungen mit MYA Pro;
- Premium-Bodyforming-Behandlungen mit Golden Silhouette;
- Haut- und Straffungsbehandlungen mit Golden Skin;
- AIRNERGY-Anwendungen;
- Behandlungspakete und begleitete Programme.
Art, Dauer und Anzahl der Anwendungen, enthaltene Zusatzleistungen, Preis sowie gegebenenfalls ein festgelegter Leistungszeitraum ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung und der vertraglichen Vereinbarung.
Bei begleiteten Programmen können beispielsweise ein Ernährungsguide, eine WhatsApp-Gruppe oder persönliche Begleitung Bestandteil des Angebots sein. Maßgeblich ist die Beschreibung des konkret gebuchten Programms.
Die Anwendungen werden sach- und fachgerecht durchgeführt. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Ein bestimmter Gewichtsverlust, eine bestimmte Umfangreduktion oder ein sonstiges individuelles Behandlungsergebnis wird nicht garantiert. Ergebnisse können insbesondere aufgrund der persönlichen Voraussetzungen und Lebensgewohnheiten unterschiedlich ausfallen.
3. Voraussetzungen für die Behandlung
Behandlungen werden grundsätzlich Personen ab 18 Jahren angeboten. Bei Minderjährigen sind vor der Buchung die Zustimmung der gesetzlichen Vertretung sowie eine vorherige Abstimmung mit der Anbieterin erforderlich.
Die Kundin oder der Kunde muss vor Beginn der Behandlung die für deren sichere Durchführung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß machen. Gesundheitliche Veränderungen, die für weitere Anwendungen relevant sein können, sind vor dem nächsten Termin mitzuteilen.
Ob eine Anwendung durchgeführt werden kann, richtet sich insbesondere nach den Hinweisen und Kontraindikationen des jeweiligen Geräts sowie den persönlichen gesundheitlichen Voraussetzungen. Bei Unklarheiten kann vor einer Behandlung eine ärztliche Abklärung erforderlich sein.
Die Anbieterin darf eine Anwendung aus begründeten Sicherheits- oder Gesundheitsbedenken ablehnen, verschieben oder abbrechen. Die gesetzlichen Rechte beider Vertragsparteien bleiben unberührt.
4. Buchung und Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website, im Funnel oder auf einer Buchungsseite stellt grundsätzlich eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Buchung oder Bestellung dar.
Durch das Absenden einer kostenpflichtigen Buchung oder Bestellung über die entsprechend eindeutig beschriftete Schaltfläche gibt die Kundin oder der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab.
Der Vertrag kommt zustande, sobald die Anbieterin das Angebot durch eine Buchungs- oder Auftragsbestätigung in Textform annimmt oder die Zahlung als Annahme des Angebots entgegennimmt. Eine ausschließlich als solche bezeichnete automatische Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar.
Bei einer Buchung oder einem Kauf unmittelbar im Studio kommt der Vertrag durch die entsprechende Vereinbarung zustande.
Vor Abgabe einer Online-Buchung oder Bestellung können die eingegebenen Daten anhand der im jeweiligen Bestellprozess vorgesehenen Möglichkeiten überprüft und berichtigt werden.
Bei einem Fernabsatzvertrag stellt die Anbieterin eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail, zur Verfügung. Diese enthält die vertraglichen Informationen einschließlich dieser AGB sowie der erforderlichen Widerrufsinformationen, soweit diese nicht bereits auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt wurden.
Vertragssprache ist Deutsch.
5. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung oder Bestellung angegebenen Preise. Die ausgewiesenen Verbraucherpreise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
Zusätzliche Leistungen und etwaige Zuzahlungen werden vor ihrer verbindlichen Buchung oder Inanspruchnahme mitgeteilt und vereinbart.
Die verfügbaren Zahlungsarten werden im jeweiligen Bestell- oder Buchungsprozess angezeigt. Die Zahlungsabwicklung kann über externe Zahlungsdienstleister, insbesondere Stripe oder Mollie, erfolgen.
Wird eine Ratenzahlung oder Finanzierung über einen Zahlungsdienstleister, beispielsweise Klarna, ausgewählt, richtet sich deren Verfügbarkeit nach den Voraussetzungen des jeweiligen Dienstleisters. Für das Zahlungs- oder Finanzierungsverhältnis gelten dessen Bedingungen. Vertragspartnerin für die gebuchten Leistungen bleibt die Anbieterin.
Der Aktionsgutschein wird nicht erstattet, wenn der Kunde die mit dem Aktionsgutschein ganz oder teilweise bezahlte Ware im Rahmen seines gesetzlichen Widerrufsrechts zurückgibt.
Soweit beim jeweiligen Angebot nichts anderes vereinbart ist, ist der Preis bei Buchung oder Kauf fällig. Die Anbieterin kann die Durchführung einer Behandlung bis zum Eingang einer fälligen Zahlung zurückhalten.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
6. Termine und Durchführung
Behandlungen finden nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Ein Anspruch auf einen bestimmten Termin besteht erst nach dessen verbindlicher Bestätigung.
Bei Behandlungspaketen werden die einzelnen Termine gesondert vereinbart, soweit das Angebot keine bereits festgelegten Termine vorsieht.
Die Behandlungsdauer und der Leistungsumfang richten sich nach dem gebuchten Angebot. Kundinnen und Kunden werden gebeten, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen.
Bei verspätetem Eintreffen kann sich die Behandlungszeit entsprechend verkürzen, wenn nachfolgende Termine andernfalls beeinträchtigt würden. Ist eine sachgerechte Durchführung innerhalb der verbleibenden Zeit nicht mehr möglich, kann die Behandlung entfallen. Etwaige Vergütungsansprüche richten sich nach Ziffer 7 und den gesetzlichen Vorschriften.
Muss die Anbieterin einen Termin absagen, informiert sie die betroffene Kundin oder den betroffenen Kunden so bald wie möglich und bietet nach Möglichkeit einen Ersatztermin an. Gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Rückzahlung bei endgültig nicht erbrachten Leistungen, bleiben unberührt.
7. Absage, Umbuchung und nicht wahrgenommene Termine
Ein vereinbarter Termin kann bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenfrei abgesagt oder umgebucht werden.
Die Absage kann insbesondere über eine dafür bereitgestellte Buchungsfunktion, per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Maßgeblich ist der rechtzeitige Zugang der Absage bei der Anbieterin.
Bei einer späteren Absage oder einem nicht wahrgenommenen Termin kann ein Vergütungs- oder Ersatzanspruch nach den gesetzlichen Voraussetzungen bestehen. Eine automatische Verpflichtung zur Zahlung des vollständigen Behandlungspreises entsteht allein durch diese Klausel nicht.
Bei der Berechnung eines berechtigten Anspruchs werden insbesondere ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des Termins berücksichtigt. Der Kundin oder dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Ausfall entstanden ist.
Bereits geleistete Zahlungen werden auf einen berechtigten Anspruch angerechnet. Eine doppelte Berechnung erfolgt nicht.
Diese Regelungen betreffen die Absage oder Umbuchung einzelner Termine. Das gesetzliche Widerrufsrecht und gesetzliche Kündigungsrechte bleiben unberührt.
8. Behandlungspakete und begleitete Programme
Der Leistungsumfang eines Behandlungspakets oder Programms ergibt sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung und der Vertragsbestätigung. Dies gilt insbesondere für die Anzahl und Art der Anwendungen, enthaltene Zusatzleistungen sowie einen vereinbarten Programmzeitraum.
Ein Behandlungspaket begründet keinen Anspruch auf eine bestimmte Terminverteilung, sofern diese nicht ausdrücklich vereinbart wurde. Bei Angeboten mit einem festgelegten Leistungszeitraum erfolgt die Terminvereinbarung unter Berücksichtigung dieses Zeitraums.
Eine Gültigkeitsdauer oder Einlösefrist muss vor Vertragsschluss ausdrücklich mitgeteilt und wirksam vereinbart werden. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben davon unberührt.
Zusätzliche kostenlose Anwendungen oder andere Aktionsleistungen richten sich nach den vor Vertragsschluss mitgeteilten Bedingungen des jeweiligen Angebots.
Für einen Widerruf gelten die Regelungen in Ziffer 10. Gesetzliche Kündigungs- und Erstattungsansprüche bleiben unberührt.
9. Gutscheine und Aktionsangebote
Entgeltlich erworbene Wertgutscheine können für die angebotenen Leistungen eingelöst werden, soweit beim Kauf keine wirksame Einschränkung vereinbart wurde.
Für entgeltlich erworbene Wertgutscheine und verbleibende Guthaben gelten grundsätzlich die gesetzlichen Verjährungsfristen. Soweit keine abweichende wirksame Vereinbarung getroffen wurde, beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Reicht das Gutscheinguthaben für die gewählte Leistung nicht aus, kann der Differenzbetrag mit einer angebotenen Zahlungsart beglichen werden. Restguthaben bleiben innerhalb der maßgeblichen Gültigkeit erhalten.
Eine Barauszahlung des Gutscheinguthabens erfolgt nur, soweit ein gesetzlicher Anspruch darauf besteht.
Für unentgeltlich ausgegebene Aktionsgutscheine gelten die jeweils mitgeteilten Aktionsbedingungen. Dazu können insbesondere ein Einlösezeitraum, bestimmte Leistungen oder eine Beschränkung auf eine einmalige Nutzung gehören.
Gesetzliche Widerrufs- und Erstattungsrechte bleiben unberührt.
10. Gesetzliches Widerrufsrecht
10.1 Bestehen und Dauer des Widerrufsrechts
Bei Fernabsatzverträgen und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen steht Verbraucherinnen und Verbrauchern grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Bei Dienstleistungsverträgen beträgt die Widerrufsfrist grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsschluss, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen für den Fristbeginn erfüllt sind.
Die Durchführung einer einzelnen Behandlung innerhalb eines Pakets setzt keine neue Widerrufsfrist in Gang. Der Umstand, dass nach Ablauf der Widerrufsfrist noch Behandlungen offen sind, verlängert die Widerrufsfrist ebenfalls nicht.
Einzelheiten zu Fristbeginn, Ausübung und Folgen des Widerrufs sowie das Muster-Widerrufsformular ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Bei Verträgen, die unmittelbar im Studio geschlossen werden, besteht allein aufgrund des Vertragsschlusses grundsätzlich kein gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht.
10.2 Leistungsbeginn innerhalb der Widerrufsfrist
Eine Behandlung oder ein Programm kann vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, wenn die Kundin oder der Kunde dies ausdrücklich verlangt.
Widerruft die Kundin oder der Kunde anschließend fristgerecht, kann für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen Wertersatz geschuldet sein. Voraussetzung ist insbesondere, dass der vorzeitige Leistungsbeginn ausdrücklich verlangt wurde und die gesetzlich erforderlichen Informationen zum Widerrufsrecht und zum Wertersatz ordnungsgemäß erteilt wurden.
Die Berechnung erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften auf Grundlage des vereinbarten Gesamtpreises und des Umfangs der bereits erbrachten Leistungen. Die bloße Zustimmung zu diesen AGB ersetzt das erforderliche ausdrückliche Verlangen nach einem vorzeitigen Leistungsbeginn nicht.
10.3 Vorzeitiges Erlöschen bei vollständiger Leistungserbringung
Bei einer entgeltlichen Dienstleistung kann das Widerrufsrecht bereits vor Ablauf der regulären Widerrufsfrist erlöschen, wenn:
- die vertraglich vereinbarte Dienstleistung vollständig erbracht wurde;
- die Kundin oder der Kunde vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt;
- die Kundin oder der Kunde zuvor die Kenntnis bestätigt hat, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin erlischt;
- die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei einem Vertrag über eine einzelne Behandlung kann die vollständige Durchführung dieser Behandlung die vollständige Erbringung der vereinbarten Dienstleistung darstellen.
Bei einem Vertrag über ein Paket mit mehreren Behandlungen ist die Leistung nach einer einzelnen Anwendung grundsätzlich noch nicht vollständig erbracht. Das Widerrufsrecht für das gesamte Paket erlischt daher innerhalb der Widerrufsfrist nicht allein dadurch, dass das Paket bereits teilweise genutzt wurde.
10.4 Elektronische Widerrufsfunktion
Soweit gesetzlich vorgeschrieben, stellt die Anbieterin auf der jeweiligen Online-Oberfläche eine elektronische Widerrufsfunktion zur Verfügung.
Der Widerruf kann auch auf anderem gesetzlich zulässigem Weg erklärt werden, beispielsweise per E-Mail. Die Nutzung der elektronischen Widerrufsfunktion ist nicht verpflichtend.
11. Gesetzliche Rechte und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Rechte bei nicht oder nicht vertragsgemäß erbrachten Leistungen.
Die Anbieterin haftet unbeschränkt:
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
- bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
- nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsgesetz;
- im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin oder der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit keine zwingende gesetzliche Haftung besteht.
Diese Haftungsregelungen gelten entsprechend für die gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter sowie Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.
12. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.